Etappe 7  –  Neueck  –  Fürsatzhöhe vor Titisee 22km

P1020516Der Platz im Wald war ruhig und frei von Störungen. Nach dem Aufwachen gab es erst mal  Frühstück, heute Nudeln mit Hühnchen und dazu eine Tasse Kaffee. Nach dem Geschirrsäubern hab ich den Rucksack startklar gepackt.

Vielleicht noch einen Begebenheit aus der Nacht an dieser Stelle: Wohl wissend, dass das Wetter umschlagen wird, hab ich nach der ersten Schlafphase mit dem Gedanken gespielt den Wetterbericht im Internet zu konsultieren. Da ich mitten in der „Pampa“ war, glaubte ich nicht einen Netzempfang zu haben. Aber doch – ich hatte Kontakt und konnte so meine Wetterinfos die ich benötigte abfragen. Nach diesen Infos würde mir die herannahende Front nicht den ganzen Tag Zeit lassen unbehelligt zu wandern. Deshalb hieß es: je früher starten – je mehr Kilometer konnte ich ohne Regen laufen. So war es dann auch.

Von meinem Schlafplatz startete ich gegen 7:15 Uhr mit der schon aufgegangen Sonne in Richtung Kalte Herberge (1029m Höhe), die ich nach 6 km erreichte. Es war gegen 9 Uhr als ich dort die Chefin fragte ob ich um diese Zeit schon etwas zu Essen  bekommen würde, und zwar einen schwäbischen Wurstsalat und 1 Weizenbier. Nach nur kurzer Überlegung sagte sie zu und wenige Minuten später konnte ich mein zweites Frühstück zu mir nehmen. Nach dem abschließenden Capu und dem halben Liter Mineralwasser für meine Trinkflasche konnte es weitergehen. Vorbei am Lachenhäusle, Schweizerhof und Weißtannenhöhe, kam ich zur Fürsatzhöhe.

Seit gegen 13 Uhr der Regen eingesetzt hatte, lief ich in voller „Regenmontur“ (Regenhose, Regenjacke, Schirm griffbereit und Rucksack abgedeckt). So kam ich im Berghäusle an. In dem Wanderheim war ich wohl der einzige Gast und nach dem ich die Regenklamotten ausgezogen hatte, bestellte ich mir ein (?) . . . klar doch . . . .Weizenbier.

Der Telefontest zeigte Netzkontakt und so hatte ich Gelegenheit meinen Schatz zuhause zu informieren, über Standort und weitere Pläne. Gerade als ich telefonierte setzte der Regen wieder ein und auch das Radarbild und der Ballonbericht für den Rest des Tages waren nicht toll. Also fragte ich, ob ich hier übernachten könnte und so bekam ich das einzige Zimmer mit Dusche im Raum. Ein wenig Schlaf gönnte ich mir vor dem Abendessen. Gegen 19 Uhr ging ich zum Essen in die Wirtsstube und dort waren noch zwei Gäste vom Ort die sich ihr Abendbier gönnten. Mit ihnen unterhielt ich mich  und nach Essen, Weizenbier und einem Viertel Grauen Burgunder legte ich mich zur Ruhe.

Also heute nur 22km! Gute Nacht.

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